Erinnerungen aus einer Inkarnation

Es tut sooo gut, es ist sooo gut, so brutal, so wahr, so richtig und ehrlich.
Die Einführung in die Inkarnation zum Weltkrieg II von Felix Grummelwau habe ich eben überarbeitet.
Ich habe sie gekürzt (das tut fast immer und fast jeder Szene gut).
Blut spritzt, Gedärm fliegt. So ist das Leben an der Front, fast jeden Tag, bis…
Ich schreibe Erinnerungen aus dieser Inkarnation.
Gar nicht schemenhaft, sondern eindeutig, vorbehaltlos, unverfälscht.

Erste Szene: „Zwei Kinder, rund 10, zwölf Jahre, auf einer staubigen Straße.
Kind 1 sagt: „Komm lass uns Krieg spielen.“
Kind 2: „Oh ja, lass uns StuKa spielen.“
Es ist Sommer, die Sonne scheint, leichter Sommerwind, eine Flugstaffel brummt in Angriffsformation vertrauenerweckend und zugleich bedrohlich am Himmel.
Sie breiten die Arme aus, ahmen das Brummen mit den Lippen nach, und spielen Krieg.


So geht es im Romandrehbuch von Felix Grummelwau zu.
Anmerkung für alle, die es nicht wissen: StuKa = Abkürzung von Sturzkampflugzeug



Ich schreibe das in der höchsten Hoffnung, dass sowas nie mehr stattfindet.
Doch wie das so mit der Hoffnung ist: …

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